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IT-Sicherheit

Der 360° Blick

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht von Cyber-Angriffen auf große und mittelständische Unternehmen in den Medien berichtet werden. Dahinter stehen Kriminelle, die unter anderem mit Ransomware-Attacken Millionen verdienen. Nicht nur die staatlichen Cyber-Cops versuchen im digitalen Raum für Sicherheit zu sorgen – Cyber-Security zur Vorsorge und Abwehr von Angriffen ist ein boomendes Geschäftsfeld: Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten und Netzwerke schützen!
Computerviren sind beinahe so alt wie die Rechenmaschinen selbst. Waren früher Viren und Co. vor allem auf die Zerstörung von Daten und Programmen ausgerichtet, ist Schadsoftware mittlerweile ein kriminelles Big Business. Wie verwundbar sogar kritische Infrastruktur wie Energie- oder Nahrungsmittelkonzerne sind, zeigten die Angriffe mit Ransomware in den vergangenen Monaten. Hocheffektive und komplexe Software, die Daten verschlüsselt und sie nur nach Bezahlung eines Lösegeldes wiederherstellt, ist eine der bevorzugten Waffen von international tätigen Hackern. Zudem sorgt der „Human Factor“ für viele IT-Zwischenfälle: Mitarbeiter öffnen Dateien mit darin versteckten Trojanern, die zusammen mit E-Mails verschickt werden, oder sie gehen gefälschten Login-Seiten auf den Leim und geben damit den Zugang zum Firmennetzwerk frei. Die Möglichkeiten sind also vielfältig, wie Schadsoftware in die Unternehmens-IT eingeschleust werden kann. 

Aufgrund der unzähligen Bedrohungen ist es einer IT-Abteilung de facto unmöglich, neben ihren vielfältigen Aufgaben das Unternehmen zusätzlich gegen Cyber-Angriffe abzusichern. Wer auf einen ganzheitlichen und frühzeitigen Schutz der IT-Infrastruktur und der wertvollen Firmendaten Wert legt, ist bei externen Experten bestens aufgehoben.

Wo lauert

die Gefahr?

Die gefährlichste Version von Schadsoftware ist neben dem Phishing (Login-Aufforderung auf gefälschten Webseiten) die Verbreitung von Ransomware – heute eine weitverbreitete „Cyber-Waffe“ von Kriminellen.
Kleine Programme werden als Anhang einer E-Mail mitgeschickt, während ein mehr oder weniger ausgefeilter Begleittext (wie Gewinnspiele, Verständigung einer Paketzustellung, Vervollständigung von Kundendaten etc.) zum Öffnen auffordert. Tut ein User das, beginnt die Ransomware ihrem Namen Rechnung zu tragen: Daten werden verschlüsselt oder das Endgerät gesperrt und erst nach Bezahlung eines Lösegeldes (Ransom) wieder freigegeben. Diese Betrugsmasche betrifft sowohl Großkonzerne als auch das Handy der „Otto Normalverbraucher“. Die Krux an der Geschichte: Private Endgeräte sind – wenn sie beruflich genutzt werden – oft auch ein Einfallstor in Unternehmensnetzwerke!
Wo im Normalfall eine Antiviren-Software, eine Firewall und zusätzlich eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network) ausreicht, bedürfen Unternehmen eines besonderen und umfangreicheren Schutzes. Oft soll eine firmeneigene IT-Abteilung ebenfalls die Aufgaben der IT-Security übernehmen, doch ist sie damit erfahrungsgemäß überfordert. Beinahe täglich tauchen neue Versionen von Schadsoftware im Internet auf – nur Spezialisten im Bereich der Cyber-Sicherheit können den Überblick bewahren und um die neuesten Tools zur Bekämpfung von IT-Bedrohungen Bescheid wissen. Deshalb ist es vor allem für größere Unternehmen mit einer komplexen IT-Landschaft die beste Lösung, die gesamte Cyber-Security auszulagern.
„Die Bedrohungen werden immer vielfältiger, denn hinter den Angriffen steckt eine Industrie, die sehr viel Geld verdient. Die Angriffe per se werden gezielter und betreffen nicht nur Großkonzerne in den USA, sondern durchaus mittelständische Unternehmen in Österreich."
Mathias Spörr
Engineering Manager Defense bei NTS
ZUM GESAMTEN INTERVIEW
Ob eingeschleuste Software zum Ausspähen von Daten oder Ransomware zum Erpressen von Lösegeld: Das Aufspüren, Überwachen und – wenn möglich – Schließen von Lücken und Schwachstellen einer Unternehmens-IT gehört zu den Kernaufgaben jedes externen Defense Teams – wie jenes der Experten von NTS. Dabei werden relevante Bedrohungsszenarien ständig überwacht. Der Vorteil externer Analysten: Sie beurteilen nicht nur Gefahren objektiv, neutral und unaufgeregt, sondern leiten ausschließlich jene Alarmmeldungen an den Kunden weiter, die tatsächlich verdächtig sind. Fehlalarme, Aufregung und damit Zeitverlust bei vermeintlichen Bedrohungen gehören der Vergangenheit an.

Vorsorge ist der

beste Schutz!

Für normale User reicht ein gängiges Virenschutzprogramm und eine Firewall samt regelmäßiger Updates aus, um bei entsprechender Vorsicht sicher im Netz unterwegs zu sein. Ganz anders verhält es sich bei Unternehmen mit einer komplexen IT-Struktur, die von der Produktion (Materialbestellung, Steuerung von Maschinen, etc.) über die Verwaltung (Buchhaltung, Personaldaten, etc.) oder bis hin zur Logistik (Lieferungen, Retouren, etc.) mannigfaltige Bereiche abdeckt.
Unternehmensnetzwerke sind ein begehrtes Ziel für Angriffe mit Spionagesoftware und Ransomware. Durch die Vielzahl der User (Mitarbeiter) gelten sie durch die Möglichkeit eines menschlichen Fehlers als besonders verwundbar: Oft wird aus Versehen der Anhang eines E-Mails geöffnet oder Daten werden aus externen Quellen hochgeladen. So kann mit einem Klick der Cyber-Security-Supergau entstehen.
Eine der ersten und wichtigsten Verteidigungslinien gegen Cyber-Angriffe ist der einzelne User bzw. der Mitarbeiter eines Unternehmens. Das beginnt bei dem Wissen um mögliche Gefahrenpotenziale: Passwörter sollten ausreichend viele Zeichen (Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen) beinhalten, regelmäßig gewechselt und geheim gehalten werden. Das gilt auch gegenüber Kollegen. Besondere Sensibilität muss beim Öffnen von Datenanhängen in E-Mails herrschen – gleiches gilt beim Importieren fremder Daten (Fotos, Videos, Dokumente etc.). Gemeinsam mit einer Firewall und einem Virenschutz ist ein wichtiger Schritt zur erfolgreichen Abwehr von Cyber-Attacken gesetzt. Externe Spezialisten können zu einem massiv erhöhten Schutz vor digitalen Bedrohungen beitragen, da sie sich mit allen Facetten der IT Security und möglichen Bedrohungen beschäftigen.
Wie die Täter vorgehen, weiß Mathias Spörr aus langjähriger Erfahrung:
„Jeder Angreifer späht zuerst einmal aus, wie er in ein Unternehmen eindringen kann. Entweder nutzt er menschliche Schwächen, oder Schwachstellen in Infrastruktur- oder Softwarekomponenten. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Wir von NTS untersuchen das. Wo stehen Fenster und Türen offen, durch die ein Einbrecher eindringen kann und wie können wir unsere Kunden davor schützen? Das erledigen wir mit unserem Vulnerability Management."
Mathias Spörr
Engineering Manager Defense bei NTS
ZUM GESAMTEN INTERVIEW
Ein umfassender Schutz der IT beginnt beim Erkennen von Schwachstellen und des Gefahrenpotenzials in der Infrastruktur eines Unternehmens – Vulnerability Management genannt. Daraus ergeben sich Berichte, die die wesentlichen Informationen und Handlungsempfehlungen enthalten. Der Kunde wird vor einer komplexen Flut an Daten bewahrt. Regelmäßige Reports und Meetings mit einem Team aus IT-Security-Experten sind zusätzliche Fixpunkte.

Beim Vulnerability Management von NTS kommen Lösungen des Marktführers Tenable zum Einsatz.

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Die „Cyber-Security-Feuerwehr“

Im Idealfall stellt ein externer Partner für die IT-Sicherheit alle essenziellen Tools und Dienstleistungen bereit – von der Hard- und Software inklusive aller nötigen Lizenzen bis hin zum regelmäßigen Service. Das Know-how aus einem Pool an Experten ist zu jedem Zeitpunkt am aktuellsten Stand der Technik und kennt neue Bedrohungsszenarien. Zusätzlich steht meist ein eigener Analyst zur Verfügung, der über die speziellen Anforderungen des Kunden bestens Bescheid weiß. Die individuelle Betreuung durch einen Spezialisten sollte der Massenabfertigung in Callcentern unbedingt vorgezogen werden. Selbstverständlich muss ein persönlicher Support zur Verfügung stehen!
Managed Services wie Firewall Security, Intrusion Detection & Prevention (Aufspüren von Eindringlingen und die Vorbeugung dagegen), Web-, E-Mail-, Cloud- und Authentication-Security sollten von einer externen „Cyber-Security-Feuerwehr“ angeboten werden. Ein Threat Detection Service – wie vom Anbieter NTS – erkennt und identifiziert Bedrohungen in Echtzeit und hilft dabei, Sicherheitslücken rasch zu schließen.

Apropos E-Mail: Mit der
Cisco-E-Mail-Security-Lösung schützt NTS nicht bloß Office 365, sondern Spam und Malware werden ebenfalls erkannt und isoliert. Die Integration und die Inbetriebnahme sind äußerst einfach.

MEHR ZUM THEMA

Keine Daten

dringen nach außen

Seriöse Anbieter von umfassender IT-Security garantieren, dass alle gesammelten Daten – von Sicherheitsalarmen, Log-Daten und Ähnlichem – beim Kunden verbleiben und das Unternehmen nicht verlassen. Natürlich können Klienten direkt auf das gesamte System zugreifen und eigene Dashboards aufbauen. Beim Sammeln, Speichern und Verwalten von Logdaten, die auch für Anwendungen abseits der IT-Security (wie für Analytics) verwendet werden können, ist Splunk übrigens Marktführer. Als Plus unterstützen Rundum-Sorglos-Pakete beim Erfüllen von Compliance-Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben.
Mathias Spörr von NTS erklärt, wie gesammelte Security-Daten auch anderwärtig genutzt werden können – ein wichtiger Aspekt:
„Daten die wir sammeln sind nicht nur für die Security interessant, sondern auch für den täglichen Betrieb. Gibt es eine Fehlermeldung, muss reagiert und Troubleshooting betrieben werden, um das Problem zu beheben. Die Datenbasis eines laufenden Betriebs überschneidet sich hier mit jener, die wir für ein Security-Analyse und andere Anwendungszwecke benötigen. Im Normalfall erwirbt man ein Security-Servicepaket, das sich eben nur um die Cyber-Sicherheit kümmert. Unser Service ist derart aufgebaut, dass der Kunde vollen Zugriff auf seine Daten hat. Wir verwenden Splunk als Log Management und SIEM Plattform, das nicht nur den Security Use Case abdeckt, sondern die gesammelten Daten auch für andere Anwendungszwecke nutzbar macht, wie für IT Operations oder Analytics.
Mathias Spörr
Engineering Manager Defense bei NTS
ZUM GESAMTEN INTERVIEW

Und was passiert

im Homeoffice?

Gerade in den vergangenen Monaten mussten viele Menschen auf die Arbeit im Homeoffice ausweichen. Gerade dort wurden Mitarbeiter zum bevorzugten Ziel von Hackerangriffen – deshalb ist man im Homeoffice indirekt auch für die IT-Sicherheit des Arbeitgebers verantwortlich.
Eine erste Hürde für Angriffe stellt ein sicheres Passwort dar, das aus unterschiedlichen Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen sollte. Gefahren lauern vor allem dann, wenn der PC oder der Laptop zu Hause privat und beruflich genutzt wird: Links auf Social-Media-Plattformen werden oft leichtgläubig oder irrtümlich angeklickt und öffnen die Türen für Cyberangriffe. Neben dem Arbeitsgerät im Homeoffice ist damit auch das Netzwerk des Arbeitgebers in Gefahr.

Für Abhilfe sorgt eine ganzheitliche Lösung, die externe Geräte, die aus dem Homeoffice auf ein Unternehmensnetzwerk zugreifen, ebenfalls schützt. Im Normalfall werden Computer von Mitarbeitern im Homeoffice durch den Arbeitgeber mit Sicherheitssoftware ausgestattet. Zudem muss das Problembewusstsein geschärft werden – im Homeoffice ist jeder IT-Sicherheitsbeauftragter! Hier sorgen Schulungen durch Experten für eine Schärfung der Sinne und eine klare Sicht auf Cyber-Bedrohungen. Das betrifft vor allem Phishing-Versuche, bei denen gefälschte Webseiten zur Eingabe von Login-Daten auffordern. Oft reicht es aus, die Zieladresse genauer unter die Lupe zu nehmen (mit dem Mauszeiger darauf gehen, aber nicht klicken!) – schon wird der Link angezeigt und ein Betrugsversuch entlarvt. Mittels VPN (Virtual Private Network) kann die Verbindung zum Firmennetzwerk verschlüsselt und damit besser gegen das Abhören oder das Absaugen von Daten geschützt werden.
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Vorsicht: Wer Dienstleistungen Dritter nutzt – wie etwa Plattformen für Videokonferenzen, aber auch Cloud-Dienste – unterwirft sich nicht nur den AGB, sondern auch den lokalen Gesetzen. Deshalb darf bei internationalen Anbietern niemals eine Datensicherheit, wie sie in der EU üblich ist, vorausgesetzt werden. Im Worst Case kann das Abgreifen von Daten oder das Mithören bei Video-Meetings völlig legal sein!
„Wir bieten ein Produkt an, das wir während der Pandemie gelauncht haben und das Homeoffices schützt. Das ist ein Paket, das sowohl für Cyber-Security sorgt, als auch eine sichere Kommunikation im Firmennetzwerk garantiert.“
Mathias Spörr
Engineering Manager Defense bei NTS
ZUM GESAMTEN INTERVIEWZU IHRER HOMEOFFICE-LÖSUNG!

Regelmäßige Backups

SCHÜTZEN

Es ist für viele Menschen eine lästige – aber für die IT überlebensnotwendige – Maßnahme: Das regelmäßige Anfertigen von Sicherheitskopien, am besten von allen Daten, sorgt im Anlassfall für eine rasche Wiederherstellung jeder IT-Infrastruktur.
Obligat ist ein Backup auf einem externen Speichermedium: Auf einer externen Festplatte, in einem Flash-Medium oder in der Cloud sind Daten gut gesichert. Wer besonders vorsichtig sein möchte, nutzt mehrere Speichermedien gleichzeitig. Essenziell ist dabei das regelmäßige Anfertigen von Sicherheitskopien – je nach Notwendigkeit geschieht das automatisch während des laufenden Betriebes, mehrmals täglich oder am Ende des Arbeitstages. Nach einem Backup darf man es nicht versäumen, das externe Speichermedium wieder vom Firmennetzwerk zu trennen (Abstecken reicht völlig aus), damit Sicherheitskopien nicht ebenfalls mit Schafsoftware infiziert werden können.
Im Rahmen von Managed Services kümmern sich Spezialisten wie jene von NTS auch um das individuell passende Backup-System, stellen externen Speicherplatz in einer besonders geschützten Umgebung zur Verfügung und schulen Mitarbeiter in der Handhabung.
WEITERE INFORMATIONEN

Porsche zeigt,

WIE ES GEHT!

Gerade die Automobilindustrie steht in Sachen Digitalisierung vor großen Herausforderungen. Immer mehr Automatisierung – und damit das Arbeiten mit unterschiedlicher Hard- und Software – macht die IT eines Autokonzerns zu einem besonders kritischen Unternehmensteil.
Riesige Datenmengen, eine Unzahl an verschiedenen Endgeräten, Tausende Mitarbeiter in diversen Ländern, mehrere Millionen an servicierten Kunden täglich – das sind nur einige der Tasks, die von der Cyber-Security zu bewältigen sind. Zudem ist das Porsche-Vertriebszentrum eines der größten Logistikzentren Europas, von dem aus Ersatzteile europaweit verschifft werden.
Eine zuverlässige technologische Security-Lösung lieferte NTS gemeinsam mit Splunk. Die Kernaufgabe: Noch bevor es zu einem Stillstand und damit zum Schaden bei der Abwicklung von Aufträgen kommt, müssen Bedrohungen erkannt und beseitigt werden. Mit einem Security Information Event Management System (SIEM) verschaffte NTS den IT-Abteilungen in zahlreichen Ländern die Möglichkeit, Abläufe in Echtzeit zu analysieren und auszuwerten – bei Niederlassungen in 32 Ländern mussten unterschiedliche Anforderungen und Wünsche unter einen Hut gebracht werden.

Mit der „data to everything”-Plattform von Splunk müssen sich Kunden nicht mehr um die Herkunft der Daten kümmern, sondern bekommen Ergebnisse aus diversen Bereichen (geschäftskritische Systeme, Maschinen, Server, Firewalls und Computer) automatisch serviert. So werden gefährliche und verdächtige Vorgänge auf einen Blick erkannt – das spart Zeit sowie Kosten im Fall einer Cyber-Attacke und minimiert bzw. verhindert Schäden.
HIER GEHT'S ZUR SUCCESS STORY
  • So wie ein stabiles Fundament die höchsten Gebäude trägt, ist die Qualität der Hard- und Software Grundlage für ein leistungsfähiges Netzwerk. NTS unterstützt auf dieser Basis den globalen Erfolg der voestalpine auf technischer Ebene und entwickelte eine zukunftssichere, moderne und softwareorientierte Netzwerk-Architektur für das global tätige Unternehmen.
  • Wenn man verlässliche IT-Services für eines der bekanntesten Unternehmen der Welt bereitstellt, dann zeugt das von Qualität. „NTS hat in den letzten Jahren vieles richtig gemacht“, so der Head of IT Infrastructure des Red Bull Konzerns. „Wir sind zwar bestimmt ein attraktiver, aber sicher auch ein sehr fordernder Kunde in Bezug auf Qualität und Geschwindigkeit“, ergänzt er. Genau diese Herausforderungen sind es, die NTS mit einem verlässlichen und zukunftssicheren Netzwerkbetrieb für 312 Red Bull Standorte meistert. Weltweit und rund um die Uhr.
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  • Die global tätige Firma KNAPP, mit Hauptsitz in Hart bei Graz, baut auf ein innovatives Netzwerk Design von Cisco – konzipiert, implementiert und betreut vom IT-Dienstleister NTS.
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  • Die Bestellung bei NTS erfolgte im Juli 2014. Besonders im Gesundheitsbereich war den Barmherzigen Brüdern Österreich eine optimale Migrationszeit und eine damit verbundene möglichst geringe Downtime pro Standort ein sehr wichtiges Anliegen. So wurden in unter 12 Stunden alle Netzwerkkomponenten in allen Österreichischen Einrichtungen erfolgreich getauscht. Möglich war dies einerseits durch die ausgereifte Cisco Technologie sowie die sorgfältige Planung und Zusammenarbeit aller Beteiligten. Andererseits wurden auch alle zu verbauenden Netzwerkkomponenten vorab getestet und bereits konfiguriert. Dazu wurde von NTS ein eigenes Labor eingerichtet, zu dem auch die Projektmitglieder der Barmherzigen Brüder jederzeit Zugang hatten.
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Von Viren und

Würmern

VIREN

Das klassische Computervirus ist eigentlich ein Computerprogramm, das sich selbst weiterverbreitet. Dafür kopiert es sich in andere Programme, einen Bootsektor, in den RAM oder in andere Dateien – und wird reproduziert. Es kann zu Veränderungen und Schäden am Betriebssystem, an Programmen, aber auch an der Hardware führen. Ein Virus benötigt stets die Mithilfe des Users, um sich zu verbreiten, indem eine Datei aufgerufen oder ein Programm gestartet wird.

WÜRMER

Würmer („Worms“) wiederum werden selbst aktiv und versuchen, in neue Systeme einzudringen. Dazu nutzen sie Sicherheitslücken. Das können Netzwerkdienste sein, die keine Passwörter oder Standardpasswörter verwenden, Design- und Programmierfehler in Netzwerkdiensten oder Fehler in Anwenderprogrammen (z. B. E-Mail-Clients). Meist wird beim Systemstart auch der Wurm aufgerufen.

RANSOMWARE

Ransomware stellt für Cyber-Kriminelle eine der Haupteinnahmequellen dar. Ransomware gelangt wie ein Computervirus über Anhänge von E-Mails oder Sicherheitslücken in Programmen in den Rechner. Wird Ransomware aktiviert, verschlüsselt sie Datenbanken, Dokumente und Archive. Erst durch die Bezahlung eines Lösegeldes in Kryptowährung wird das Passwort für eine Entschlüsselung versprochen – oft vergeblich, da Kriminelle die Wiederherstellung der Daten nie vorhatten.

TROJANER

Ein Trojaner gibt – wie der Name bereits verrät – vor, etwas zu sein, was er nicht ist: eine nützliche App, ein brauchbares Tool oder eine lustige Anwendung. Schluckt der User den Köder und startet das Programm, aktiviert er den Trojaner und eine Schadsoftware wird installiert bzw. ausgeführt. Sie läuft eigenständig und lässt sich nicht deaktivieren. Damit gelangen Spionageprogramme wie Keylogger in ein Computersystem oder öffnen Hintertüren, mit denen sich ein Computer fernsteuern lässt. Trojaner werden oft über einen Wurm in einen Rechner eingeschleust.

SPYWARE

Eine Spyware sammelt unbemerkt Daten und übermittelt sie, sobald eine Internetverbindung hergestellt wird (Call Home). Oft werden dafür automatisch Werbefenster geöffnet, die Einstellungen von Startseiten oder Suchmaschinen geändert oder Lesezeichen ungewollt hinzugefügt.

SCAREWARE

Scareware soll den User einschüchtern oder zu bestimmten Aktionen „zwingen“. So werden gefährliche Virus-Infektionen gemeldet, die jedoch nicht real vorhanden sind. Gegen Bezahlung wird eine Bereinigung angeboten. Eine gängige Masche ist, dass Scareware Usern angeblich im Auftrag der deutschen Bundespolizei vorwirft, kriminelle Handlungen begangen zu haben. Manche Versionen sind in Webseiten integriert und treten als Pop-Ups auf. Während sich Scareware oft auf das „Erschrecken“ beschränkt, ist Ransomware eine weitaus gefährlichere Variante.

5 Tipps von

den Experten des BKA

  • SCHUTZ DES PC
    An oberster Stelle steht eine gute Sicherheitsausstattung für Ihren Computer. Vor der ersten Nutzung des Internets sollten ein Antivirenprogramm und eine Firewall installiert werden. Die Hersteller bieten regelmäßig Aktualisierungen an, die automatisiert abgerufen werden können. Es wird empfohlen, diese Updates umgehend zu installieren. Das gilt auch für auf dem PC installierte Anwendungsprogramme. Da Schadsoftware zunehmend über externe Datenträger wie CDs oder USB-Sticks verbreitet wird, sollten diese vor der Nutzung auf Viren geprüft werden.
  • E-Mails und Chat
    Öffnen Sie nur E-Mails, die von vertrauenswürdigen Absendern stammen. Dubiose Mails von Unbekannten möglichst sofort löschen. Schadprogramme verbergen sich oft in Grafiken oder E-Mail-Anhängen. Verdächtige Dateien sollten Sie auf keinen Fall öffnen! Auch in Communitys empfangene E-Mail-Anhänge sollten mit einem Schutzprogramm überprüft werden. Riskant können außerdem Chat-Nachrichten von Unbekannten sein: Kriminelle versenden oft Links zu Webseiten mit Viren. Das Aufrufen dieser Seiten installiert Ihnen möglicherweise eine Schadsoftware.
  • Software
    Achten Sie darauf, welche Software oder Zusatzprogramme („Plug-Ins“) Sie installieren. Eine Gefahr bilden Schadprogramme, die in Gratis-Downloads oder Raubkopien von dubiosen Anbietern versteckt sind. Gesundes Misstrauen hilft: Wenn Zweifel an der Seriosität bestehen, besser auf Download und Installation einer Software verzichten. Antivirenprogramme und Firewalls können einen Computer bzw. ein Netzwerk nur dann schützen, wenn diese Programme durch regelmäßige Updates gepflegt werden.
  • Internetzugang
    Wird ein kabelloser Zugang zum Internet über die WLAN-Funktion eines Routers verwendet, sollten dieser über zeitgemäße Verschlüsselungsmethoden (WPA2 und WPA3) verfügen. Sollten Sie einen Hotspot verwenden, dann nutzen sie diesen nicht für wichtigen Datenaustausch wie Online-Banking, Mailverkehr, Einkäufe, Buchungen usw. Seien Sie vorsichtig bei der Freigabe von eigenen Hotspots. Loggen Sie sich bei Webanwendungen immer vollständig aus. Lassen Sie Ihren Computer nicht unbeaufsichtigt sowie ungesichert stehen und nutzen Sie einen sicheren Passwortschutz selbst bei kurzer Abwesenheit. Sichern Sie wichtige Dateien in einem Backup, das Sie zu Hause lassen.
  • Sichere Passwörter
    Passwörter sollten nicht notiert und stets geheim gehalten werden. Verwenden Sie nicht – soweit möglich – das gleiche Passwort für mehrere Dienste, etwa für ein E-Mail-Konto, Online-Shops und Communitys. Ein gutes Passwort besteht in der Regel aus mindestens acht Zeichen, wobei diese Zeichenfolge aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen muss, um einfachen Wörterbuchattacken standhalten zu können. Das regelmäßige Ändern eines Passworts hebt das Sicherheitsniveau zusätzlich. Geräte, denen durch den Hersteller ein Standardpasswort vergeben wurde, sind mit einem neuen Passwort zu versehen, da diese durch den Hersteller vorgegebenen Passwörter meist öffentlich bekannt sind.
Allgemeines: 
Verdächtige Sachverhalte im Internet melden Sie bitte an die Internetmeldestelle im Bundeskriminalamt against-cybercrime@bmi.gv.at. 

Weitere Information erhalten Sie auf der Homepage www.bmi.gv.at/praevention und auf jeder Polizeiinspektion. 
Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen Ihnen kostenlos und österreichweit unter der Telefonnummer 059133 zur Verfügung.

INTERVIEW

Mathias Spörr
Engineering Manager Defense bei NTS

Mathias Spörr ist Engineering Manager Defense bei NTS und gemeinsam mit seinem Team für Security Services und deren laufende Weiterentwicklung zuständig.
Wie sieht die akute Cyber-Bedrohungslage für Unternehmen aus?
Mathias Spörr: Die Bedrohungen werden immer vielfältiger, denn hinter den Angriffen steckt eine Industrie, die sehr viel Geld verdient. Die Angriffe per se werden gezielter und betreffen nicht nur Großkonzerne in den USA, sondern durchaus mittelständische Unternehmen in Österreich. Fälle aus der Vergangenheit sind ja medial bekannt geworden. Deshalb müssen Unternehmen sich gegen Attacken rüsten und sich darauf vorbereiten, denn es kann jeden treffen. Die Hauptbedrohung sind gezielte Angriffe mit Ransomware. Dabei werden Daten verschlüsselt. Wenn man kein Lösegeld bezahlt, kann es vorkommen, dass Täter Daten im Internet veröffentlichen. Firmen sind damit in Geiselhaft, denn auch wenn Daten wiederhergestellt werden können, kann es vorkommen, dass Daten weiterverkauft werden. Der Einschlagradius wird kleiner und Cyber-Angriffe betreffen immer mehr Unternehmen.
Der klassische Computervirus, der nur auf Zerstörung ausgerichtet ist, ist kein Thema mehr und vernachlässigbar?
Mathias Spörr: Ich finde „vernachlässigbar“ ist hier das falsche Wort. Das lässt einen glauben, dass ein Virenschutz nutzlos ist und man sich vor Viren gar nicht schützen muss. Jeder Angreifer späht zuerst einmal aus, wie er in ein Unternehmen eindringen kann. Entweder nutzt er menschliche Schwächen, oder Schwachstellen in Infrastruktur- oder Softwarekomponenten. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Wir von NTS untersuchen das. Wo stehen Fenster und Türen offen, durch die ein Einbrecher eindringen kann, und wie können wir unsere Kunden davor schützen? Das erledigen wir mit unserem Vulnerability Management.
Wie hat sich die Bedrohungslage in Zeiten der Pandemie verändert?
Mathias Spörr: Da viele Menschen verstärkt remote arbeiten, also vom Homeoffice aus, muss man dementsprechend viele Einfallsszenarien betrachten.
Was sind heute die größten Risiken und welche Rolle spielt der Faktor Mensch dabei?
Mathias Spörr: Der Faktor Mensch spielt eine sehr große Rolle, denn er ist vertrauensselig und es kommt noch immer vor, dass er beispielsweise Anhänge in E-Mails anklickt. Viele machen sich dabei keine Gedanken um mögliche Konsequenzen. Das Problembewusstsein wird zwar besser, der Mensch bleibt aber das schwächste Glied in der Security-Kette. Darauf muss man natürlich Rücksicht nehmen.
Sind ein gutes Virenschutzprogramm und eine Firewall ausreichend?
Mathias Spörr: Das ist definitiv nicht ausreichend. Wenn man die Einfallswege kennt, schützt man sie natürlich etwa mit einem E-Mail-Security-Gateway. Gleichzeitig beobachtet man, ob es irgendwo im Netzwerk Auffälligkeiten gibt, wie in der Kommunikation nach außen. Wenn etwas im Argen liegt, kann man gezielt nachbessern. Diesen Service bietet NTS an. Wir suchen nach Auffälligkeiten, egal ob im Datenverkehr, bei E-Mails oder Apps, die User auf ihrem Rechner ausführen.
Wie sieht das Vulnerability Management von NTS aus?
Mathias Spörr: Jeder Angreifer späht zuerst einmal aus, wie er in ein Unternehmen eindringen kann. Entweder nutzt er menschliche Schwächen, oder Schwachstellen in Infrastruktur- oder Softwarekomponenten. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Wir von NTS untersuchen das. Wo stehen Fenster und Türen offen, durch die ein Einbrecher eindringen kann, und wie können wir unsere Kunden davor schützen? Das erledigen wir mit unserem Vulnerability Management. Wir scannen regelmäßig die IT-Infrastruktur nach Schwachstellen in der Konfiguration oder Software. Daraus ergibt sich eine Risikobewertung, wo die Gefahr hoch oder weniger hoch ist. Wir versetzen uns also in die Rolle des Angreifers und schließen Lücken noch bevor sie ausgenutzt werden können. Damit weiß der Kunde jederzeit, wo mit einer Verstärkung der Cyber-Security begonnen werden muss. Das ist der Grundschutz.
Wenn etwas passiert – ist NTS die Cyber-Feuerwehr?
Mathias Spörr: Das geschieht in einem zweiten Schritt. Beim Servicieren der Protection-Services sehen wir uns die Vorgänge im Netzwerk an. Wir erkennen, wo es Auffälligkeiten gibt und reagieren dementsprechend. Diese Leistungen sind individuell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst, denn nur dann können wir eine bestmögliche Security gewährleisten. Ein Produkt oder ein Service von der Stange ist vielleicht günstiger, hat aber viele Blind Spots, wo Unregelmäßigkeiten nicht erkannt werden. Wir passen unsere Leistungen immer an den Kunden an. Das ist die Stärke von NTS.
Können gesammelte Daten weitergehend genutzt werden?
Mathias Spörr: Daten, die wir sammeln, sind nicht nur für die Security interessant, sondern auch für den täglichen Betrieb. Gibt es eine Fehlermeldung, muss reagiert und Troubleshooting betrieben werden, um das Problem zu beheben. Die Datenbasis eines laufenden Betriebs überschneidet sich hier mit jener, die wir für eine Security-Analyse und andere Anwendungszwecke benötigen. Im Normalfall erwirbt man ein Security-Servicepaket, das sich eben nur um die Cyber-Sicherheit kümmert. Unser Service ist derart aufgebaut, dass der Kunde vollen Zugriff auf seine Daten hat. Wir verwenden das Tool Splunk, das nicht nur den Security-Use-Case abdeckt, sondern dessen Daten der Kunde auch für klassische IT-Operations oder im laufenden Betrieb benutzen kann.

Um die Ursache des Problems zu finden, muss man im Normalfall unter anderem Firewall- und Proxy-Logs durchforsten. Dieselben Informationen sammeln wir bereits für die Security Use Cases um beispielsweise Auffälligkeiten bei den Verbindungen erkennen zu können. Ein weiteres Beispiel sind Authentication-Logs, wie die Active Directory Security Events. Diese Informationen werden im IT Betrieb dazu verwendet, Anmelde-Probleme der Anwender festzustellen und zu beheben. In der IT-Sicherheit können wir wiederum Auffälligkeiten im Anmeldeverhalten erkennen. Werden all diese Informationen an einer zentralen Stelle gesammelt, kann der Operator etwaige Probleme schneller identifizieren und beheben.
Wie wird das Homeoffice am besten geschützt?
Mathias Spörr: Wir bieten ein Produkt an, das wir während der Pandemie gelauncht haben und das Homeoffices schützt. Das ist ein Paket, das sowohl für Cyber-Security sorgt, als auch eine sichere Kommunikation im Firmennetzwerk garantiert.
Sorgt NTS auch für Backup-Systeme?
Mathias Spörr: Das Thema ist extrem wichtig! Sollte etwas passieren, ist es entscheidend, dass Daten wiederhergestellt werden können. Natürlich ist vor allem bei Ransomware-Angriffen wichtig, dass Backup-Daten nicht verschlüsselt werden. Hier bietet NTS eine Lösung an, die eine Veränderung von Backup-Daten verhindert.

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